Bei der CDU Fachsenfeld treffen sich alle Generationen

Austausch zur Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik beim traditionellen Frühlingsfest

Nach zwei Jahren Pause konnte das traditionelle Frühlingsfest der CDU Fachsenfeld wieder stattfinden. Über 60 Interessierte kamen in die Halle der Flaschnerei Pfleiderer, um sich bei Grillwurst, Kuchen und Getränken über die aktuelle Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zu informieren. Bei ihrer Begrüßung betont Nadine Patzelt, CDU-Ortsvorsitzende und Stadträtin, wie sehr sie sich freut, dass „man endlich wieder so gemütlich zusammenkommen kann.“ Politik lebe von der Begegnung mit den Menschen und dem persönlichen Austausch. Besonders schön finde es Nadine Patzelt, dass von Babys, über junge Erwachsene bis zu Großeltern, alle Generationen beim Frühlingsfest zusammenkommen.

Im ersten Vortrag berichtet der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter von der aktuellen Lage in der Ukraine und aus eigener Erfahrung auch von der Situation an der Grenze zu Polen und Moldau. „Es geht jetzt darum die Ukraine zu unterstützen: mit wirksamen Waffen, mit wirksamen Sanktionen und mit einer klaren Zukunftsperspektive“, so könne laut Kiesewetter die Ukraine Russland weiter zurückdrängen. Er erwarte jedoch weitere Eskalationen und darauf müsse die Bundesregierung die Bevölkerung vorbereiten. Kieswetter spricht auch über die aktuelle Corona-Politik und das Scheitern der Impfpflicht im Bundestag, das er persönlich bedauerte und sich eine eigene Mehrheit der Ampel gewünscht hätte. Besonders wichtig seien ihm aber auch die regionalen Bundesprojekte, wie den Ausbau der B29 und der Breitbandausbau, der auch in Aalen und Fachsenfeld gut vorangehe.


Für den Landtagsabgeordneten Winfried Mack steht auch die Sicherstellung der Versorgung mit Lebensmitteln und Energie im Fokus. Als wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist er im regen Austausch mit den Unternehmen in Baden-Württemberg und vor Ort im Ostalbkreis. Entscheidend sei für Mack der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die schnelle Schaffung von Produktionskapazitäten für Wasserstoff und Synthetische Kraftstoffe. „Wollen wir Industrieland bleiben und klimaneutral werden, brauchen wir Wasserstoff in großen Mengen. Dieser muss in den Sonnenwüsten der Welt produziert und mit Schiffen und Pipelines auch bis in den Ostalbkreis gebracht werden.“ Die Lebensmittelversorgung sei in Deutschland nicht gefährdet, man müsse das Problem aber global betrachten. „Die nordafrikanischen Länder sind bisher von Getreide aus der Ukraine abhängig. Unsere Landwirtschaft kann auch kurzfristig mehr Getreide anbauen“, dafür müssten laut Winfried Mack aber die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Außerdem setzt sich der Landtagsabgeordnete für die Stärkung der Dualen Ausbildung und des Handwerks ein. „Nur mit dem Handwerk ist der Klimawandel zu schaffen“, ist sich Mack sicher.

In Aalen gibt es derzeit viele wichtige kommunalpolitische Projekte, über die der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Wagenblast informierte. Die Aufregung um das Kombibad konnte nach einer besonnenen Diskussion im Aufsichtsrat wieder beruhigt werden. „Wir brauchen ein gutes Schwimmbad für unsere Kinder, die schwimmen lernen müssen, für unsere Vereine und für die Bürgerschaft“, das Projekt jetzt zu stoppen, sei daher für die CDU keine Alternative, so Wagenblast. Für seine Fraktion seien derzeit die großen Bauprojekte der Aalener Schulen und Kindergärten im Fokus. „Für die CDU-Fraktion sind Investitionen für unsere Kinder Investition in die Zukunft der Stadt. Deshalb werden wir trotz aller Schwierigkeiten Bauprojekte in Schulen und Kindergärten konsequent angehen“, betont Wagenblast. Die von Stadträtin Nadine Patzelt und den Gartenfreunden Fachsenfeld vorgeschlagene Interims-Natur-Kita bei den Gartenfreunden sei von einer großen Mehrheit im Gemeinderat unterstützt worden. „Das zeigt, dass wir mit guten Ideen überzeugen können“, sieht Wagenblast die gute Arbeit der CDU-Fraktion auch hier bestätigt.

 

In ihrem Schlusswort rief Nadine Patzelt zur Mitarbeit in der Kommunalpolitik auf: „Wir arbeiten mit viel Freude im Gemeinde- und Ortschaftsrat zusammen. Die Stimmung ist gut und dass wir uns erfolgreich für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen, zeigen auch die 33 Anträge in den Haushaltsberatungen, die eine Mehrheit auch bei den anderen Fraktionen gefunden haben.“

 

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